Durchlässigkeit in der Informatik – 355 Wege zum Master

Mehr Klarheit in der Studienplanung: Die österreichischen Informatikfakultäten und –fachbereiche öffnen ihre Masterstudien für Studierende aller Universitäten. Alle Kern-Informatikstudien aller Universitäten werden gegenseitig voll angerechnet.

Informatik ist ein vielseitiges Fachgebiet. Die Grundlagen der modernen Welt sind schließlich komplex – und um nichts weniger als um das Verstehen dieser Grundlagen, geht es im Informatikstudium.

Dementsprechend breit ist das Studienangebot an den österreichischen Universitäten. 19 Bachelorstudiengänge und 26 Masterstudien an sieben Universitäten reichen von Bioinformatik bis Wirtschaftsinformatik ­– und eröffnen vielschichtige Kombinationsmöglichkeiten.

Um Studierenden den Überblick zu möglichen Studienverläufen zu erleichtern, hat Informatik Austria einen „Durchlässigkeits-Guide“ erstellt, der auf den ersten Blick erkennbar macht, welche Masterstudien an welche Bachelorstudien angeschlossen werden können. Diese Übersicht über alle Universitäten und alle Studiengänge eines Fachgebiets ist in Österreich einzigartig. In Zusammenarbeit aller Universitäten wurden die Anrechnung von Studien vereinfacht und einige Hürden aus dem Weg geräumt, um noch mehr und einfachere Übergangsmöglichkeiten zu schaffen.

Die gute Nachricht vorweg: Jeder Standort bietet ein Kern-Informatikstudium im Bachelor- und Masterbereich an und diese Kern-Informatikstudien sind jetzt an allen Standorten ohne Auflagen kombinierbar. Das macht den Wechsel von einer österreichischen Universität zur anderen ganz einfach. Wer also seinen Informatik-Bachelor beispielsweise in Klagenfurt gemacht hat, kann an jeder anderen österreichischen Universität weiterstudieren. Ob bei spezieller ausgerichteten Informatik-Studien Auflagen zu erfüllen sind, kann schnell und übersichtlich auf informatikaustria.at/durchlaessigkeit abgefragt werden. Der Umstieg von Informatik-Bachelorstudien auf Informatik-Masterstudien ist generell relativ problemlos möglich: Die meisten Kombinationen können mit Hilfe kleinerer oder größerer Auflagen, die zu erfüllen sind, gewählt werden.

„Der Durchlässigkeits-Guide ist ein Beitrag, die (angehenden) Studierenden in transparenter und übersichtlicher Weise über die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten österreichischer Informatikstudien an den Universitäten zu informieren“, sagt Gerald Steinhardt, Vorsitzender von Informatik Austria. „So unterstützen wir sie bei ihrer Studienplanung.“

Die Forderung nach Durchlässigkeit und Transparenz begleiten die Hochschulpolitik schon seit Jahren. Insbesondere seitens der Studierenden und ihrer Vertreter wurde immer wieder der Wunsch nach mehr Transparenz, Übersichtlichkeit, besserer Auffindbarkeit und leichter Zugänglichkeit von Informationen geäußert.

Informatik Austria legt mit dem Durchlässigkeits-Guide nun zum ersten Mal die komplette Übersicht über Kombinationsmöglichkeiten in einem Studienfach an allen Universitäten Österreichs vor, die Bachelor- und Masterstudien in diesem Fach anbieten.

Der Guide wurde von allen Standorten gemeinsam erstellt und wird auch in Zukunft regelmäßig aktualisiert, um korrekte Informationen für die Studieninteressierten und Studierenden zur Verfügung zu stellen.

Auf http://www.informatikaustria.at/informatikerinnen/ finden SchülerInnen oder StudieneinsteigerInnen auch eine Reihe von Kurzinterviews mit InformatikerInnen aus verschiedensten Fachgebieten, die einzelne Facetten der Disziplin Informatik und ihre Anforderungen an Studierende beleuchten.



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